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zum Seminar Tantra - Die Vision 2005
"Liebe Jharna, lieber Shantam, Wogen von Freude haben mich auf dem Heimweg begleitet, die reine Seinsfreude. Als ich den leeren Koffer an die Seite stellte, wusste ich plötzlich, dass ich ihn das nächste Mal für Korfu hervorholen werde und die bis dahin stille Freude explodierte in ein Freudengeheul. Dann habe ich das Foto von euren beiden Gesichtern aus dem Prospekt ausgeschnitten und an meinen Spiegel geklebt und wunderte mich selbst über diese Tat: auf persönlicher Ebene sind wir uns doch nicht besonders nah gekommen oder vertraut geworden. Aber dank eurer Kreativität habe ich in diesen Tagen auch verstanden, was ein Symbol für eine Funktion hat und ihr seid mir zum Symbol geworden in dem Moment, wo ich das Foto hier zu Hause angesehen habe.
Auf meinem bisherigen Weg habe ich einige sehr schöne Blüten entdeckt, aber es fehlte noch einiges, um einen Strauß draus zu binden. Tantra macht die Sache rund und lässt freundlicherweise auch noch den Platz für mich: mein Ego, meinen Körper und meine Gefühle, und das fühlt sich nun endlich richtig an: die Vollkommenheit des Universums schließt eine andere Vorstellung für mich aus.
Mein Dank an euch gilt nicht eurer "Arbeit" an diesen 5 Tagen, sondern den vielen Jahren, die ihr an euch selbst gearbeitet, geschliffen, gefeilt haben müsst und es wohl noch immer tut, damit das möglich ist, was ihr jetzt weitergebt. Mein Dank gilt eurem Mut und der Kraft und der Liebe, mit der ihr diesen Raum schafft, um anderen Menschen bei dem Akt der Wiedergeburt zu helfen" (w, 47, Sachbearbeiterin)
"Noch immer bin ich ganz erfüllt von dem Gefühl innerer Ruhe, dass ich bei Euch gefunden habe. Was für einen einzigartigen Prozess habe ich doch bei Euch erlebt! Ich staune über mich, und ich freue mich über die Schönheit, die ich in mir gefunden habe. Sie wird mich begleiten, und wenn ich sie brauche, schaue ich nach innen und werde wieder stiller und sanfter. Liebe Jharna, lieber Shantam, Ihr habt mir gezeigt, wo sich der Schlüssel zu mir befindet, und nun ist es an mir, ihn zu benutzen." (w, 46, Programmiererin)
"Für die schöne Silvestercelebration möchte ich euch noch mal von Herzen danke sagen. Ihr habt es mit soviel Herz, Humor, Einfühlungsvermögen und Kompetenz gemacht. Ich denke noch sehr gerne an die schöne Zeit zurück. Ich fühlte mich so befreit und froh, als ich zurückfuhr und war ganz sicher, dass jetzt alles, vieles, endlich gut wird." (w, 42, Rechtsanwältin)
"Hallo Jharna und Shantam, ich wollte mich nochmals bei euch bedanken für das tolle Sylvester Seminar, das mir und M. viele neue, prickelnde Impulse gegeben hat. Die Schattenseiten in unserer Beziehung sind zwar auch belebt worden, aber damit kommen wir klar. Wir sind ziemlich sicher und haben es schon fest eingeplant, dass wir euch bald wieder besuchen." (w, 36, Supervisorin)
"Hallo, lieber Shantam!
Ein *großes* Dankeschön für eure Arbeit und eure Ideen für den Jahreswechsel und die Visionsarbeit (meine ist noch unterwegs...)!!! Habe mich sehr wohl gefühlt bei und mit euch und euren Leuten, es ist doch immer wieder ein Neues und ein Reinspringen, und es braucht Mut, aus dem Alltag in dieses andere Feld zu springen, es erstaunt mich immer wieder, wie getrennt die Welten (noch) sind, obwohl ich das Glück habe, mit der Kunst und meiner Musik oft nah dran zu sein!!! Ich glaube, mir persönlich tat der ‚yogische Aspekt', bes. in deiner Person, ausgesprochen gut, die Ergänzung oder besser die Basis für/zu Tantra als ‚nur' sinnlich/bunt/Kontakt/Begegnung/Projektion/neg: Spielchen. Das hat mich bis heute wieder mehr zum konsequenten Sitzen und zur Stille gebracht, schließlich war das Kriya-Yoga (Yogananda) vor Jahren mein Einstieg! Ich war um jeden Satz, jede Erinnerung zum Thema Beobachten, Stille, Bewusstbleiben froh und dankbar. Liebe Grüße, auch an Jharna, Glück und Segen für eure Arbeit!" (w, 37, Künstlerin, Musik- und Kunstlehrerin)
Zu den Jahrestrainings
Jahrestraining I: "Vom Denken zum Fühlen..."
"Ich denke seit einiger Zeit daran, etwas zu schreiben. Denn ich erlebe, dass Tantra seine Spuren hinterlässt und in meinem ganz normalen Alltag zu wirken beginnt. Es ist mir sehr wichtig, das zu formulieren, denn zu leicht könnte der Eindruck entstehen, man führe dort auf eine Art "Insel" und probiere es jetzt zur Abwechslung mal mit Tantra. (Callanetics is out, Bungee zu langweilig, der Schreitherapeut ist dem Wahnsinn verfallen, Freeriding ist zu teuer und Branding zu gefährlich geworden. Jetzt also Tantra, der letzte Griff ins Kuriositätenkabinett einer Gesellschaft, die sich ‚zu Tode amüsiert'.)
‚Das ist doch alles nicht alltagskompatibel', höre ich immer wieder. Bisher konnte ich darauf nur wenig antworten, aber inzwischen fühle ich so deutliche Veränderungen in mir und um mich herum und weiß, dass es etwas mit Tantra zu tun hat. ... Ich bin so verletzlich wie nie zuvor in meinem Leben. Es ist, als trenne mich nur ein Pergamentpapier von der Welt. Unaufhörlich laufen mir die Tränen. Ich habe eine große Sehnsucht nach Nähe zu mir. Nach Leere. Nach Gott. Irgend etwas passiert, was ich noch nicht ganz genau benennen kann.
Ich denke sehr oft an euch beide, Jharna und Shantam, und ich verneige mich vor euer so wichtigen Arbeit" (w, 42, Journalistin)
"Im Schwalbenthal bekommt man ‚hochdosierte Depotspritzen', die ihre Wirkung nach und nach entfalten und langfristig zu bemerkenswerten Veränderungen zu führen scheinen. Und ich sehe und staune über die Veränderungen, die sich bei mir ankündigen oder auch schon geschehen sind."(w, 42, Journalistin)
"Vom Denken zu Fühlen... - das Thema des Jahrestraining I beschreibt recht genau, was bei mir in dem letzten Jahr, in dem ich bei euch, Jharna und Shantam, das Jahrestraining machen durfte, passiert ist. Denken kann ich gut, habe ich vier Jahrzehnte geübt und gelernt, beginnend in meiner Kindheit, dann im Studium, in meinem Beruf. Aber auch im Privatleben habe ich viel gedacht, über meine Gefühle, meine Wünsche, über alte Verletzungen und ihre Heilungsmöglichkeiten, über meine Beziehungen. Und es ist gut, dass ich viel gedacht habe (auch im Rahmen meiner Ausbildung als Psychotherapeutin), es ist eine Art Vorbereitung und Voraussetzung für mich gewesen jetzt bei euch wirklich ins Fühlen gehen zu können.
Ich habe während des letzten Jahres bei euch lernen dürfen, dass wirklich tiefgreifende Heilung von alten Verletzungen, Verspannungen, die wie Panzerschichten um mich herum saßen und mich z.T. von meiner Lebensenergie abgeschnitten haben, erst passiert, wenn ich in mein Herz und meine Körperlichkeit, d.h. ins Fühlen, gehe. Solche Heilungen passierten bei mir in verschiedensten Übungen und Ritualen während der Seminare im Schwalbenthal. Unterstützt wurde der Prozess der emotionalen Reinigung durch Meditationstechniken, Symbolarbeit, Yoga- und Atemübungen, die ich bei euch gelernt habe und zuhause im Alltag täglich anwenden konnte. Diese tägliche Praxis brachte allmählich immer mehr "Fühlen können" , mehr mich "Hingeben können an jeden Augenblick" in meinen Alltag. Langsam aber sicher hat sich mein Alltag innerhalb des letzten Jahres deutlich geändert. Zunächst war es nur die innere Haltung, ein Spüren können meiner Lebensenergie, ein Eintauchen in meine Körperlichkeit, in meine Weiblichkeit, meine Sinnlichkeit, ein Wiedererwachen meiner Liebe zu den Männern, die ich wegen alter Verletzungen jahrelang verleugnet hatte. Je mehr ich Panzerschichten loslassen kann, mich aus alten Verstrickungen befreien kann, desto mehr kam und kommt jetzt auch Neues in mein Leben, Menschen, Männer und Frauen mit denen ich zusammen fühlen kann, mich berühren lassen kann und andere berühren kann, in meine Sinnlichkeit gehen kann. Ein wundervoller Weg der Befreiung auf dem ich gerade begonnen habe die ersten Schritte zu gehen und den ich weiter gehen möchte.
Die Qualität eurer Arbeit zeigt sich für mich vor allem darin, dass nicht nur tiefgreifende und intensive Erfahrungen während der Seminare einhergehend mit einer in allen Bereichen stattfindenden Selbsterfahrung passiert, sondern dass ich soviel damit in mein alltägliches Leben nehmen kann und sich dieses verändert hat hin zu mehr Weite und Liebe an jedem Tag. (w, 41, Ärztin)
"Ich möchte Euch noch mal etwas erzählen, was in meinem Bewusstsein alles schwingt, nachdem die Turbulenzen etwas klarer werden. Es ist mir wichtig, Euch zu zeigen, wie wunderbar Eure Arbeit resoniert. Dass ich König war, die ganze Woche über, brauche ich nicht weiter zu betonen, was aber hinter dem König sich abspielt ist für mich wie ein Wunder. Ich habe endlich erkannt, dass ich ein König bin, das ich früher natürlich nicht sehen konnte, aber immer diesen Weg in meinem Leben gegangen bin. Jetzt sitze ich auf diesem Thron und erforsche mein Reich. Ich führe mich polar und gleichzeitig ist alles in mir präsent, ich entscheide mich für das, was ich gerade tun will (was getan werden will). So einfach ist das Fließen. ... Ich bin ein König auf dieser Erde und erhalte alles, was für mich wichtig ist und so kann ich alle "Energiewellen" von + und - mit meinen aktiven "Energiewellen" transformieren und mein Bewusstsein stärken und erweitern. ..." (m, 54, Musikprofessor)
"Nach diesem ersten Abschnitt der Jahresgruppe war ich ziemlich verwirrt und desorientiert. ... Aber - und das ist das erste Mal - ich hatte die Disziplin einfach mal weiterzumachen, jeden Tag die Kirana Kriyas (Yogaübungen) und den Kobra-Atem, ohne die Angst, es könnte noch schlimmer mit mir werden. Und dafür möchte ich Euch beiden danken - dass ihr mir die Notwendigkeit einer gewissen Disziplin und Kontinuität gezeigt habt .... Ich schwebe immer noch ein klein wenig über dem Boden - aber ich kann mir das in Ruhe ansehen und abwarten" (w, 33, Künstlerin)
"Es ist völlig klar, was zu tun ist oder eben gerade, was nicht zu tun ist. ... Die Befreiung von Zwängen, unnatürlichen Beschränkungen und das Hinspüren, das Sich-berühren-lassen, das Wissen um den Augenblick im Rad der vier Himmelsrichtungen und im Energiesystem des Körpers, Techniken zur Förderung von Energiefluss ... - alles das habe ich von Euch gelernt und kann es jetzt anwenden, wirken lassen." (m, 34, Arzt)
"Ich möchte Euch noch einmal danken für das, was mir bei Euch geschehen durfte. Seit ich Tantra mache, merke ich, dass ich irgendeine schwere Last mit mir umhertrage. Ein Stückchen davon ist wohl von mir abgefallen, denn ich spüre eine Leichtigkeit und dadurch habe ich eine Ahnung von einem anderen Lebensgefühl bekommen." (w, 45, Künstlerin)
"Ich möchte euch danken für eure Begleitung beim Jahrestraining. Es ist wieder soviel in Bewegung gekommen. Es ist schön, euch dabei an der Seite zu haben, mal tröstend und liebevoll, mal fordernd (herausfordernd!) und in den Wunden bohrend. Aber immer mit dem Gefühl, in Händen gehalten zu werden, die genau wissen, was man gerade braucht, wo es steckt, wo man selbst nicht hingucken will oder wann mal besser eine Pause angesagt ist im tantrischen Spiel. Diesen Dank will ich auch an eure Assistenten Gerald und Margitta richten, die euer Team hervorragend ergänzt haben mit ihrer ruhigen
Präsenz und Kompetenz. Ich freue mich schon auf die nächste Runde. Ich bin auf alles gefasst, auf großen Schmerz, stille Trauer, lähmende Angst, starke Emotionen. Alles kann, nichts muss. Aber ich habe bei euch gelernt, auch durch diese Gefühle zu gehen, weiter zu atmen und dann auf die andere Seite zu kommen: Grenzenlose Freiheit, bedingungslose Liebe, ekstatische Lust, tiefen Frieden und das Gefühl, Gott zu spüren, in mir, in euch, in allen Dingen und Lebewesen um mich herum. Und all dies immer tiefer wahrzunehmen, das ist für mich "Leben". Darin will ich eintauchen, mich darin baden, und immer mehr den Dreck der überholten Moralvorstellungen, der Tabus, der Regeln, Gesetze und Verbote abwaschen. Von euch bekomme ich dafür das Handwerkszeug, Seife und Wurzelbürste. Eigentlich hätte ich immer gerne Frieden und Harmonie um mich herum, aber wenn ich jetzt zu meinem "Nein" stehe, muss ich damit rechnen, dass die anderen Leute davon nicht immer begeistert sind. Da muss ich lernen, das auszuhalten. Früher habe ich bei verbalen Angriffen auf mich eine Weglauftendenz gehabt, jetzt spüre ich mehr eine Wut und gleichzeitig Kraft aus dem Bewusstsein heraus, dass ich mir nicht drohen lasse. Ich spüre jetzt eine Ruhe und Kraft aus dem 3. Chakra und wenn jemand mit mir kämpfen will, bekommt er das, was er braucht." (m, 42, Elektriker nach 1. Abs. Jahrestraining I)
"Fünf Tage intensiv in Tantra eintauchen. Eine Zeit, in der wir erneut neue Erfahrungen gemacht und Erkenntnisse gewonnen haben, mit denen wir nach Hause in den Alltag, in unseren Beruf als Ärzte, in unsere Ehe zurückkehren. Das Seminar innerhalb des neuen Ambientes, des Seminarhauses MaRah, hat uns mindestens ebenso sehr wie früher im Tagungshaus Schwalbenthal fasziniert. Und wenn so ein Abschnitt zu Ende geht, fängt ein neuer Abschnitt des Lebens an. Eine Zeit, in der neue und alte Fragen auftauchen. Tantra bleibt für uns eine sehr große Lebensschule. Ein Schule, in der Vieles spielerisch und leicht gelernt wird. Tantra ist für uns ein freiwilliges Spiel, in das wir bewusst rein- und rausgehen können. Ein Spiel, in dem man sehr gut lernen kann, die eigenen Wünsche und Impulse zu spüren und den Mut und die Kraft zu entwickeln, ihnen auch zu folgen. So wie z.B. während des "Spielabends" um Nähe, Kontakt, Berührung und für sich sein, Hallo, Bitte, Ja, Nein und Tschüss sagen zu können zu jedem, den du im täglichen Leben triffst. Tantra ist für uns eine Erforschung der eigenen Seele. Tantra hilft emotionale Intelligenz zu entwickeln, die rationale und emotionale Seele in Harmonie zu bringen. Tantra lehrt uns die Grenzen der Freude zu erweitern, uns auf sie zu fokussieren, wobei seelische Schmerzgrenzen an die Peripherie wandern und uns nicht mehr niederringen. Tantra ist ein Eingriff und der Zweck dieses Eingriffes ist die Heilung, die Selbstheilung. Jeder Eingriff hat sein Risiko und ohne Risiko ist kein Leben möglich. Jeder Eingriff ist auch meist von einer Schmerzsymptomatik begleitet. Tantra ist eine Geburt. Und jede Geburt bringt nicht nur Freude, sondern auch Schmerz. Dennoch ist das erreichbare Maß der Freude viel größer als das Risiko Schmerz zu erleiden. Und wo viel Freude ist, wird auch Schmerz existieren, denn wir leben in einer polaren Welt von Licht und Schatten und es geht nicht darum, die Schatten zu vermeiden, sondern darum, das Leben wie es ist mit Freude und Schmerz annehmen und lieben zu lernen. Jeder der sich in diesen tantrischen Heilungsprozess hineinbegibt wird nicht nur geheilt. Er wird automatisch auch Therapeut werden. Auf der tantrischen Selbstentfaltungsreise hat jeder seine Entwicklungszeiten, sein eigenes Tempo. Bei Tantra gibt es keine guten oder falschen Ritualpartner, weil jeder von uns einmalig ist und weil wir in einem tantrischen Ritual mit jedem Partner bestimmte Dinge lernen können, manchmal leichte, manchmal schwierige. Tantra hat es geschafft, innerhalb unserer 23-jährigen Ehe unsere Beziehung stark zu vertiefen und zu stabilisieren. Mit Tantra hat unser Leben eine andere Qualität und Dimension bekommen. Wir wünschen uns und unseren seelischen Begleitern Jharna und Shantam noch viele schöne, gesunde Jahren auf unserer gemeinsamen tantrischen Reise." (m, 49, Arzt und w, 45 Ärztin nach 1. Abschnitt Jahrestraining I)
"Am Ende des Jahrestrainings I kann ich vor allem folgende Entwicklungen bei mir selbst klar wahrnehmen:
Auf der körperlichen Ebene erlebe ich mich entspannter, mein Becken / Lendenwirbelbereich ist wieder frei und beweglich. Ich bin ruhiger geworden und verwöhne manchmal auch meinen Körper. Ich nehme mich aufrechter wahr und habe abgenommen. Ich habe meinen Körper angenommen und kann mich und meinen Körper ohne Angst vor fremden Augen zeigen. Auf der emotionalen Ebene freu ich mich darüber, dass ich wieder weinen kann und spüre, dass ich an den Emotionen anderer nicht schuld bin. In Begegnungen mit anderen vermeide ich nicht mehr die erste Kontaktaufnahme, sondern kann aktiv auf andere Menschen zugehen. In Konfliktsituationen nehme ich positive Veränderungen insofern wahr, dass ich stehen bleiben kann und mich nicht mehr schuldig fühle sowie auch hier auf ‚verletzte Personen' zugehen und Gespräche über die Konflikte führen kann. Als Folge dieser wahrgenommenen positiven Veränderungen und Entwicklungen meines Potentials bin ich in meinen Handlungen klarer und dynamischer, wenn ich weiß, was ich will und im sonstigen Verhalten ruhiger und gelassener, neige dazu geschehen zu lassen, was geschehen will. Darüber hinaus hat sich mein Freundeskreis erweitert und ich bin gerade zum ersten Mal in meinem Leben mit meiner Freundin zusammengezogen." (m, 38, Angestellter)
"Im Laufe des Jahrestrainings I habe ich eine positive Grundeinstellung zu meinen Möglichkeiten und dem Leben gewonnen. Insbesondere hat sich meine Wahrnehmung erweitert, sie ist tiefer geworden. Am deutlichsten ist die intensivere Körperwahrnehmung mit dem begleitenden Gefühl, aufrechter zu gehen. Auch meine Gefühle haben sich verändert. Ich nehme sie stärker wahr, kann sie besser zeigen und gleichzeitig auf Verstandesebene klarer sehen. Ich erlebe meine Polarität intensiver, sehe meine männlichen Anteile, meine weiblichen Anteile, das Kind in mir mit größerer Deutlichkeit. Wesentlich erlebe ich auch das Annehmen von mir selbst. Ich bin liebevoller mit mir. Hilfreich für diesen Prozess war das Wiedererkennen eigenen Verhaltens im Spiegel der anderen, das die Liebe zu mir und anderen wachsen ließ. Ich habe Vertrauen gewonnen. Ich bin direkter und kompromissloser. So erlebe ich mich jetzt beruflichen Veränderungen gegenüber aufgeschlossen, interessiere mich für berufliche Weiterbildung, präzisiere meine beruflichen Wünsche und setze mich dafür ein, diese umzusetzen. Momentan sieht das zwar schwierig aus, es ist kein direkter Weg zu erkennen, aber seltsamerweise - und das ist vielleicht die größte Veränderung - schmeißt mich das nicht um. Ich habe genügend Energie und Selbstvertrauen gewonnen, dass es klappt, was ich mir vornehme." (w, 40, Vollwert-Köchin)
"Eine Woche wieder im Alltag und doch ist es ein anderer All-Tag als die vorherigen 48 Jahre. Ruhiger, inniger, tiefer, bewusster und achtsamer als sonst." (w, 50, Hausfrau)
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