19. Was wünsche ich mir und was erfüllt mich wirklich?
Äußerer Luxus oder inneres Glück?

„Was ist der Weg zum Glück?“

Diese Frage beschäftigt viele Menschen. Ihre Antworten sind unterschiedlich. Sie hängen beispielsweise ab von Faktoren wie Alter, Geschlecht, Herkunft, Wohnort, Beruf, IQ, finanziellen Möglichkeiten, Gesundheit und Ausbildung.

Glück durch Äußeres?

- Materielles - PartnerInnen - Virtuelles -

Wir kennen die Bilder, wenn Menschen kalte Nächte im Freien verbringen, um das neueste iPhone möglichst als Erster kaufen oder bei einer Veranstaltung einen Platz in der 1. Reihe ergattern zu können.

Wir kennen die Vorfreude auf das neue Auto, Haus oder andere Dinge.

Und - wichtiges Thema für viele – die Fixierung auf eine Beziehung als Tor zum Glück. Doch kann Frau/Mann ohne eine feste Beziehung mit X oder Y wirklich nicht glücklich sein? Braucht es zwingend eine Beziehung zum glücklich sein?

Machen äußere Dinge in der Tiefe glücklich?                                 
Oder brauchen wir regelmäßig äußere Kicks, um innere Leere in unserem Leben zu überdecken?

Aber machen all diese äußeren Dinge immer noch glücklich, wenn sie nicht mehr neu sind? Wie sieht es aus mit der Zufriedenheit, wenn es eine neue Version des iPhones gibt oder ein anderes Smartphone besser bewertet wird, wenn das Auto Rost ansetzt oder die Verliebtheitsphase zu Ende geht?

Und: Was bringen virtuelle Verbindungen? Macht mailen und chatten glücklich? Bringt mir Facebook ein echtes, spürbares Gefühl der Verbundenheit oder nur ein virtuelles? Gerade die digitalen Medien versprechen einfache Wege zum Glücklichsein. Sind sie es aber wirklich? Oder bringen sie uns eher weg vom Leben unserer Fülle und unserem wahren menschlichen Reichtum?

Deutschlands bekanntester Hirnforscher Prof. Dr. Manfred Spitzer warnt in seinem neuen Buch „Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen!“ vor dramatischen Folgen, die durch unkritisches Nutzen der digitalen Medien entstehen können.

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren (…) Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. (Kurzbeschreibung des Buches bei Amazon)

Bewusst entscheiden

All diese Dinge und Entwicklungen sind wunderbar! Ich wünsche jeder/m, dass sie oder er auch im Äußeren ein erfülltes Leben im Überfluss führen kann. Wir haben diesen wunderbaren Körpertempel und dürfen - ja sollen - ihn auch in jeglicher Form, die wir uns wünschen, genießen. Wesentlich aber ist, dass wir selbst bewusste Entscheidungen treffen. Nicht von Entwicklungen mitgerissen werden und in den Sog der Werbemaschinerie geraten, sondern das Ruder in der Hand halten. Darum geht es. Finde ich. Ich bin überzeugt: Wer im Fluss der Zeit der Entwicklungen souverän navigieren möchte, muss in seinem Inneren ruhen und tief in seiner Mitte, seinem Zentrum, verankert sein!

In diesem Zusammenhang ist folgende Aussage des Dalai Lama bemerkenswert, die während ich diesen Artikel schreibe plötzlich auf meiner Facebookseite erscheint, fast so, als wolle er mitschreiben (definitiv eine der positiven Seiten eines sozialen Netzwerkes): „Moderne Bildung ist stark auf materialistische Werte ausgerichtet. Es ist wichtig, dass, wenn wir die Gehirne der Kinder erziehen, wir nicht vernachlässigen, auch ihre Herzen auszubilden …“

Glück durch Inneres!

- Verbindungsaufbau nach Innen, zum Zentrum, zum Wesentlichen - 

Äußere Veränderung ist ein Kennzeichen des Lebens. Die Kernfragen sind: Kann ich mit Veränderung fließen und trotzdem weiter glücklich bleiben? Kann ich mein inneres Zentrum finden und halten, auch wenn die äußeren Veränderungen immer schneller geschehen?

Gönnen wir uns in dieser schnellen Welt Zeiten der Stille, der Besinnung und der Verbindung mit einer Kraft, die uns wirklich im Inneren befriedigen kann? Wie finde ich den stillen Inneren Raum, der immer da ist? Wie finde ich die Verbindung zu meinem innersten Kern, zum Wesentlichen, das mich nährt, sich nicht verändert und nie versiegt?

Die erleuchteten Meister haben uns über die Jahrtausende immer wieder gesagt, dass das, was wesentlich ist, sich nicht verändert: „Die Wolken können den Himmel nicht verändern.“ Können wir uns als den weiten, blauen Himmel (Einssein mit der Schöpfung, mit allen Erscheinungen) spüren, ohne uns an die Wolken (bewertete -„ negative“ oder auch „positive“- Erscheinungen) zu klammern?

Meine Gelegenheit, die Theorie im Alltag praktisch umzusetzen

Gerade sitze ich (Shantam) am PC und schreibe diese Zeilen. Die „Wolken an meinem Himmel“ sind spür- und sichtbar: ein Gipsarm (für sechs Wochen) nach einem Sehnenriss am linken Bizeps. Spannenderweise ist mir der Unfall direkt nach Ende eines einwöchigen Meditationsretreats mit dem tibetischen Lama Tenzin Wangyal Rinpoche beim Aufräumen der Gompa (Meditationshalle) passiert. Hauptthema des Retreats war die sogenannte „Innere Zuflucht“. Es ging um Wege, den stillen, lichtvollen, friedlichen und warmen Raum in sich wahrzunehmen und zu halten. Auch dann, wenn das Leben tobt? Ich erfahre derzeit unmittelbar: Ich muss mich nicht von den Strömen um mich herum mitreißen lassen. Durch die Verletzung hat sich mein Tempo deutlich verlangsamt. Manches Gewohnte geht momentan gar nicht oder ich muss es kreativ verändern. Und die entscheidende Frage ist: Habe ich die Verletzung oder hat sie mich? Gehe ich ins Jammern, ins Bedauern oder Selbstmitleid oder bleibe ich mit dem weiten Himmel verbunden und bin mir bewusst, wer ich wirklich bin?

Ich bin jedenfalls nicht meine Bizepssehne (die aber natürlich genügend Aufmerksamkeit und Maßnahmen für die Heilung braucht). Ich bin viel mehr und nur wenn ich den Kontakt dazu verliere, beginne ich zu leiden.

Wege zum Glück mit der Tantrischen Vision

Seit 22 Jahren versuchen wir Menschen zu inspirieren, den tantrischen Weg zu einem erfüllten Leben zu gehen. Wesentlich auf unserem Weg zum Glück ist die Hinwendung nach Innen, zum Licht im eigenen Herzen! Und über diese Hinwendung nach Innen, zu unserem Zentrum, zum Herzen, die allein und ohne technische Hilfsmittel möglich ist, öffnet sich die Verbindung zu einer unermesslichen Kraft.

Gehen wir hier „online“ zur spirituellen Dimension unseres Seins, entsteht Glück! Wir fühlen uns genährt und beseelt und können unser Glück mit anderen teilen.

Unsere Methoden haben sich in den letzten Jahren verändert. Immer sind wir auf der Suche nach noch effektiveren Mitteln. Gemäß dem Energiegesetz „Wo die Aufmerksamkeit hingeht, das verstärkt sich“, begegnen uns dabei zur richtigen Zeit die richtigen Menschen, Bücher oder Filme, die unseren tantrischen Weg korrigieren und intensivieren.

Alleine in den letzten sechs Jahren sind völlig neue, sehr effektive Elemente hinzugekommen: z.B. aus der Lichtarbeit, dem tibetischen Tantra, der Quantenheilung und dem Lösen karmischer Muster aus der Aura.

Diese Veränderungen in der Methodik unserer Seminare führen natürlich auch zu der Frage „Ist das überhaupt noch Tantra?“

Diese Frage hat sich auch Elisabeth (50, Journalistin), eine Teilnehmerin aus dem fortgeschrittenen Tantra-Jahrestraining gestellt und uns kürzlich eine längere E-Mail gesendet. Hier ein Auszug:

 „Ja, das ist TANTRA!

Aber vollkommen anders, als das, was im Allgemeinen damit in unserer Gesellschaft assoziiert wird. Das ist hell und erhellend. Das ist frei und befreiend. Das bezieht die sexuelle Energie mit ein – und ist doch das Gegenteil von dem oberflächlichen geilen schnellen sexuellen Funktionieren. Das ist ein Weg zur Ganzheit. Und für mich ist es DER Weg.

Wenn eine Jahrestrainingsteilnehmerin mir spiegelt, dass sie mich im Jahrestraining I (JT I) als aus nicht zusammenpassenden dissoziierten Teilen wahrgenommen hat, dann entspricht das meinem Erleben und Empfinden. Die verkümmerte linke Seite, die gedeckelte weibliche Energie und Kraft. Das übermächtige Wollen, Kontrollieren – das männliche Prinzip, das mühsam und mit Gewalt ‚verinnerlicht‘ wurde.

So viel passiert. In der Mahamudra-Meditation beginnt mein linkes Bein unkontrolliert zu vibrieren, zum Leben zu erwachen. In der Inneren Reise bei der Vorbereitung auf das Grüne Ritual beginnt mein rechtes Bein (wie von zu viel Anstrengung) tief innen zu schmerzen.

Auf dem Weg, den ich im Januar 2011 mit Euch begonnen habe, komme ich immer tiefer. Vom Außen ins Innen. Von der Beziehung zu meinem früheren Partner, meinem perfekten Spiegel, zu mir. Vom Wollen ins Fühlen, ins Zulassen, ins Geschehen lassen. Und darüber auch in ganz ungeahnte Beziehungen. Menschen werden zu Geschenken. Ich kann mich schenken. Das Leben wird zu einem Geschenk.

Und während ich im 3. Abschnitt des JT I noch im Haus Ebersberg ankam und mich vollkommen überlastet fühlte mit meinem Leben, stand ich am Tag vor diesem 2. Abschnitt des JT II zuhause unter der Dusche und dachte glücklich und dankbar: ‚Was habe ich für ein reiches Leben!‘

Dabei hat sich äußerlich wenig verändert. Im Gegenteil – unter materialistischen Gesichtspunkten bzw. auf den ersten Blick, habe ich weniger ‚Sicherheit‘. Keinen – vermeintlichen – Partner, der mich ‚unterstützen soll‘, an den ich ‚Ansprüche stelle‘.

Und dieses Erwachsenwerden geht auch nicht ohne Ängste. Dass es trotz und mit den Ängsten geht, dabei helfen die Erfahrungen und Hilfestellungen, die ich bei Euch geschenkt bekomme und sammle.

Halleluja!

Und Namasté sowieso.“

„Was habe ich für ein reiches Leben!“

Danke, liebe Elisabeth. Genau dafür bieten wir unsere Seminare an. Für diese Erkenntnis, diese tiefe, innere Weisheit.

Es gibt viele weise Schriften und Trainings, deren Essenz aber häufig schwer in den Alltag umzusetzen ist, weil die praktische Erfahrung fehlt und es gibt viele Seminare, die die praktische Erfahrung betonen, ohne das intellektuelle Verständnis miteinzubeziehen. Mit unserer Tantrischen Vision versuchen wir beides, denn

„Wissen ohne Erfahrung ist Philosophie und Erfahrung ohne Wissen ist Unwissenheit oder Ignoranz. Aus dem Wechselspiel zwischen beiden entsteht Weisheit.“

Dr. Joe Dispenza, Gehirnforscher, aus seinem Buch „Schöpfer der Wirklichkeit“

 

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