17. "Licht im Herzen" statt "Schatten im Geist"

von Jharna

 

Dieser Slogan kennzeichnet sowohl die sich wandelnde Ausrichtung der Tantrischen Vision wie auch stattfindende Veränderungen im aktuellen und direkten Seminargeschehen.

Wenn in sich selbst der innere Ruf gehört wird nach persönlicher  und spiritueller Entwicklung, Heilung und Erweiterung von bislang einschränkenden Lebensformen, gibt der entstandene Markt der Selbsterfahrungs-, Wachstums- und Entwicklungsseminare jede Menge Möglichkeiten, sich auf eine mehr oder weniger erhebende innere Reise zu begeben.

Wir - Shantam und ich - haben uns in den letzten Jahren auf unterschiedliche, uns selbst sehr berührende und wandelnde innere und äußere Reisen begeben, die trotz aller Verschiedenheit im Detail und der verwendeten Methodik eines gemeinsam haben:

Ausrichtung auf Weite, Raum und Licht

Die Ausrichtung auf Weite, Raum und Licht, die wir in der Konzeption unserer eigenen Seminarreihen „Energiewelten - Die nächste Dimension“ von mir und „Das Feuer von Innen“ von Shantam sowie natürlich auch in allen anderen Seminaren, insbesondere im auf das Wesentliche gestrafften Jahrestrainingsprogramm konsequent durchgeführt haben.
Wo Raum und Licht geöffnet und gespürt werden kann, ist kein Platz mehr für Enge und Angst, die zusammengehören in der menschlichen Empfindung. Im Energiefeld von Raum und Licht steigen wir ganz selbstverständlich, quasi automatisch, in die sogenannte Beobachterposition auf, die uns herrlich leicht, manchmal amüsiert, manchmal einfach liebevoll akzeptierend und versöhnlich annehmend, die Kapriolen wahrnehmen lässt, die wir in unserem Leben durchlaufen.
Die Dimension von Raum und Licht ist die energetische Schwingungsebene, die sich auftut, wenn wir uns dem spirituellen Aspekt unseres Seins öffnen. Hier öffnen sich die „Lichterfahrungen“ mit unserem Seelenraum, mit Botschaften unserer höheren Selbstaspekte, die uns erleuchtende Antworten auf uns lange beschäftigende Fragen, neue Erkenntnisse und Visionen unserer wahren Aufgabe auf dieser Erde geben können.

Wenn einem „ein Licht aufgeht“ ist kein Platz mehr für unangenehme Gefühle

Wer kennt das nicht, dieses erhebende Gefühl von „Jetzt hab ich’s, jetzt geht mir ein Licht auf“! Es entsteht genau in diesem inneren Energieniveau und macht uns rundum zufrieden und glücklich. Da ist kein Platz für Schwere und Trübsinn, kein Platz für Ängste, Depressionen, mangelndes Selbstwertgefühl und sonstige unangenehme Gefühle mehr. Psychische Störungen gehen metaphorisch gesprochen meist einher mit „Schatten im Geist“, d.h. mit negativen (dunklen) Gedankenmustern, geistiger Enge, eingeschränkter Lebensfreude, gestörtem Antrieb und erlebten Gefühlen von Angst, Schuld, Verzweiflung und mangelnder Selbstliebe.
Psychische Gesundheit hingegen ist durch das Fehlen der genannten Negativfaktoren gekennzeichnet und wird als positives Stimmungsbild erlebt, das erneut metaphorisch gesprochen als „Licht im Herzen“ beschrieben werden kann.

Neurowissenschaftliche Forschung bestätigt Jahrtausende altes Wissen meditativer Praxis

Sogar die neurowissenschaftliche Forschung erkennt zunehmend die Zusammenhänge der Zentrierung auf Raum, Weite und Licht, auf positive Gefühle im Herzen mit erhöhter emotionaler Stabilität und kognitiver Leistungsfähigkeit und bestätigt damit Jahrtausende altes Wissen meditativer Praxis.
Zentrierung auf das Herzzentrum mit der Visualisierung von Licht, Einstimmung auf Liebe, Freude und Mitgefühl, Singen und Rezitieren von positiven Versen oder Mantren sowie den Herz- und Brustraum aktivierende und von körperenergetischen Spannungen befreiende Atem- und Körperübungen sind Kernpunkte religiöser und spiritueller Praxis.
In Verbindung mit den erstaunlichen Ergebnissen neurowissenschaftlicher Forschung zu meditativen Praktiken erleben diese eine zunehmende Renaissance. Auf das Herzzentrum fokussierende Meditationsformen sowie Atem- und Körperbewusstsein schulende Übungen sind geeignet, die Aufmerksamkeit vom Schatten zum Licht zu lenken mit erstaunlich schnell erfahrbarer Stressreduktion, psychischem und physischem Wohlbefinden, emotionaler Stabilität sowie der beschriebenen erhebenden Öffnung zu den spirituellen Ebenen unseres Seins.

Wandlung vom „zähen schmerzvollen Durcharbeiten“ zum „leichten lichtvollen Transformieren“

Die Wandlung von im alten tiefenpsychologisch-therapeutischen Sinne „durcharbeiten“ müssen traumatischer Erfahrungen mit erneutem Durchleben kränkender, verletzender Situationen und nochmaligem lautstarken Ausdruck derselben in dem Glauben, dadurch einschränkende Glaubenssätze, eingefrorene Energien und gedrosseltes Potenzial befreien zu können, hin zu sanfteren, lichtvolleren Methoden, geschieht unaufhaltsam.
Neurowissenschaftliche Forschung bestätigt, dass die „Produktion“ schmerzlicher, gewaltsamer, verzweifelter, angstvoller und aggressiver Gefühlszustände im Sinne von Durchleben, Ausdrücken diese negativen Gefühlszustände mehr schadet als nutzt. Vielmehr besteht die bei diesem Verfahren nicht zu unterschätzende Gefahr, dass sich die neuronalen Spuren negativer Erfahrung im Nervensystem vertiefen, statt gelöscht zu werden.
Insofern geschieht in der modernen energetischen Psychotherapie eine radikale Wandlung. Auch hier wird zunehmend mit Ausrichtung auf positive Zielsetzungen im mentalen Kanal, Aktivierung des Energieniveaus über Atmung sowie Lenkung der Aufmerksamkeit weg vom belastenden Negativerleben hin zum Fühlen des immer auch vorhandenen Positiverleben gelenkt.

Beispiele solcher Techniken auf der Ebene der modernen Psychotherapie

Beispiele hierfür sind auf der Ebene der modernen Psychotherapie u. a. die Emotional-Freedom-Technique, das „Klopfen“, bei dem wichtige Akupunkturpunkte klopfend mit den eigenen Händen aktiviert werden in Verbindung mit mantraartig gesprochenen bzw. gedachten positiven Affirmationssätzen oder die Heart-Math-Techniken, bei denen eine Fokussierung der inneren Aufmerksamkeit auf das Herzzentrum geschieht - wenn negative Gedanken belastende Gefühle ausgelöst haben -,  was wiederum zum Erleben von Entspannung, Frieden und Gelassenheit führt, die den Transformationsprozess vom „Schattenerleben“ ins „Lichterleben“ begleiten.

Neuausrichtung unserer Seminare im Hinblick auf die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse

Die Ausrichtung auf Raum und Licht innerhalb der Neukonzeption der Seminare unserer Tantrischen Vision verbindet nun die erläuterten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse mit dem Körper, Sinnlichkeit und Sexualität bejahenden lustvollen und zum Genießen einladenden tantrischen Weg sowie öffnenden und reinigenden Methoden des tibetischen Buddhismus und der Lichtkörperarbeit.

Integration lichtvoller transformierender Methoden des Tibetischen Bön-Buddhismus

Shantam integriert zunehmend Wesentliches zur inneren Reinigung und Öffnung angelehnt an die Lehren des Tibetischen Bön-Buddhismus. Vom tibetischen Lama Geshe Tenzin Wangyal Rinpoche ist er dazu offiziell autorisiert.
Hier ist ein neues Juwel in der Seminararbeit beispielsweise mit den 9 Reinigungsatemzügen, gezielt über Atmung und Visualisierung, negative, die eigene Entfaltung behindernde Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu löschen und ebenso gezielt über die intensiven Tsa Lung Übungen (Körper- und Atemübungen) die wichtigsten Chakren zu reinigen und zu aktivieren, damit z. B. Raum und Klarheit im Kopf sowie Freude, Liebe, Leichtigkeit, Mitgefühl und Frieden im Herzraum spürbar werden.

Leichtes „Löschen“ negativer Verhaltensmuster und traumatischer Erfahrungen

Dabei werden die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse insofern absolut integriert, dass zur Löschung bzw. Heilung negativer Verhaltensmuster oder Erfahrungen, diese zwar fokussiert über innerliches Anschauen, aber eben nicht mehr im gesamtem physiologischen Gefühlsablauf aktiviert, sondern über Visualisierung mit dem Atem ausgeschieden werden.
Hilfreich für das Verständnis dieser genialen Methodik kann ein Vergleich mit der Computertechnik sein. Wenn wir beispielsweise in unserem Computer eine Datei löschen wollen, müssen wir sie zwar anklicken, um sie löschen zu können, wir müssen sie aber nicht aufmachen, durchlesen und uns vor dem Löschen noch mal intensiv mit ihr beschäftigen! Nein, wir klicken sie einfach nur an und drücken dann die Löschtaste! So einfach! Welch erhebender Gedanke, negative Glaubenssätze und Verhaltensmuster so leicht löschen zu können!

Integration von Methoden der Öffnung des Lichtkörpers (Merkaba)

Die Integration der Lichtkörperarbeit, der Erfahrungen und Erkenntnisse aus den vielen spirituellen Reisen an energetische Kraftplätze unserer Erde (Luxor, Rom, Mosesberg, Kairo, Glastonbury, Stonehenge, Mexiko, Paris, Petra, Jerusalem, Malta, Tell-el-Amarna - Echnatons Stadt des Lichts) unter Führung von Claudia Benedikt-Jansen sowie den dort erhaltenen Initiationen in erweiterte Energieräume, in die Seminare der Tantrischen Vision bedeutet für mich (Jharna) vor allem die Zentrierung auf das Licht im Herzen.
Konkret heißt dies, dass die Ausrichtung darauf liegt, die TeilnehmerInnen unserer Seminare mit allen dafür geeigneten Methoden immer wieder in ihr Zentrum des Lichts, ihr Zentrum des Raums und der Liebe zu führen, sich dort intensiv zu spüren und verankern zu können. Denn womit auch immer, mit welchen Themen und Wünschen eine Frau oder ein Mann in ein Seminar kommt, der Schlüssel für jede Entwicklung liegt im Zentrum.

„Pulsations- und Transformationszentrum“ im Herzchakra

Zentriert im Brustraum, im Herzen, öffnet sich alles Weitere. Es ist der Mittelpunkt in unserem Chakrensystem, hier liegen die beiden pulsierenden, unseren Körper erhaltenden zentralen Organe, das physische Herz und die Lungen. Hier liegt auch das pulsierende Zentrum des Lichtkörpersystems, aus dem heraus, sofern initiiert, sich die Merkaba - der multidimensionale Bewusstseinsaspekt - öffnet.
Es ist wie in der gesamten Schöpfung! Die Stärke, Energie, Leuchtkraft - wie auch immer man es nennen will - des Zentrums entscheidet über Größe und Entwicklungsfähigkeit eines gesamten Systems. Unsere Sonne im Zentrum unsres Sonnensystems hält alle Planeten und versorgt sie mit Energie und Information.
Ebenso verhält es sich mit dem Zentrum in uns, unserem Herzchakra. Bekommt es unsere Aufmerksamkeit, zentrieren wir uns dorthin, wird es aktiv und die Empfindung von Licht, Sonne, Wärme, Liebe, Mitgefühl wird spürbar, dehnt sich aus, wie ein Licht, das man in einem dunklen Raum anzündet.

Zentriert und geflutet von Lichtwellen

Wenn das Lichtzentrum wächst in unserem Inneren, wird unser gesamter Körper geflutet von Lichtwellen, die die Schatten im Geist, aber auch im Körper lösen und mit einer Welle des Lichts aus unserem Körperenergiesystem herausspülen können.
Gleichzeitig ist mit der Zentrierung im Zentrum des Herzchakras die Voraussetzung gegeben, die innere, uns Stabilität in unserem alltäglichen Leben gebende, Lichtachse zwischen Himmel bzw. Sonne und Erde aufzubauen. Von einem starken Zentrum, kann sie sich nach unten in die Erde verankern, uns halten im irdischen Dasein und gleichzeitig wie mit einer Antenne im kosmischen Raum orten, was auch immer es dort für den Einzelnen zu orten gibt. So gehalten von unserer inneren Lichtachse gehen wir unseren alltäglichen Aufgaben mit Energie und Leichtigkeit nach und entwickeln einen gesunden Abstand zu den Kapriolen in unserem Leben, die nicht so laufen wie wir es gerne aus unserer persönlichen Sicht sehen würden.
Die durch ein starkes Zentrum sich öffnen könnende Lichtachse verbindet uns mit den spirituellen Aspekten unseres Seins, die uns vom persönlichen Durchsetzen unseres manchmal zweifelhaften persönlichen Willens zum berührenden und demütigen Erspüren und Erfahren unserer geistigen, spirituellen Führung leiten. In Kontakt mit dieser spirituellen Führung, die sich für mehr und mehr Menschen jetzt öffnen kann, gehen wir frohen Mutes und mit Liebe und Freude zu uns und allem was ist unserer Wege mit „Licht im Herzen“ statt mit „Schatten im Geist“!


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