13. „Plädoyer für ein freudvolles Leben … und lustvolle Seminare!"

 

Neurowissenschaftliche Forschung bestätigt, dass Gefühle von Freude und Lust nicht nur angenehm, sondern auch gesund sind. Freud- und lustvolles Erleben steigert das Wohlbefinden und gilt heute als zwingende Basis für die optimale Koordination und den reibungslosen Ablauf aller Lebensvorgänge im menschlichen Organismus. Dies ist ein eindeutiges Plädoyer dafür, Lebenslust und Leichtigkeit anregende Seminare zu konzipieren und solche Methoden vermehrt einzusetzen, die dies leisten können.

 

 

Der neue Mensch

Die Tantrische Vision lädt ein, sich selbst als „Neuen Menschen" zu gebären, der lebensbejahend, lustvoll und positiv ins Leben tritt. In Erweiterung von Ina Deters Song der siebziger Jahre „Neue Männer braucht das Land", steht die Tantrische Vision heute auch für „Neue Frauen", die ebenso wie die „Neuen Männer" voller Lebensfreude, (Selbst-) Vertrauen, Liebe und Zuversicht leicht, lustvoll, mutig, verantwortungsvoll, kreativ und spirituell ihre individuellen Aufgaben angehen. Osho hat dafür den Namen „Zorbas, der Buddha" kreiert, die Synthese von Alexis Zorbas in seiner Erdhaftigkeit und Lebenslust und von Buddha in seiner Erkenntnis des Höheren, Jenseitigem.

 

 

Positives Potenzial erweitern

Seit vielen Jahren können TeilnehmerInnen von Seminaren der Tantrischen Vision in sich selbst ihr positives Potenzial erweitern. Sie können sich daran erfreuen, auf diese Weise zur „Neuen Frau" und zum „Neuen Mann" erblühen und ihr Leben angelehnt an die eigene Vision neu ausrichten.

 

 

Energie statt Therapie

Hierbei richten wir uns zunehmend danach aus, das Selbstentfaltungs- und Wachstumsgeschehen mit leichten und lustvollen Methoden anzuregen. Das Motto „Energie statt Therapie" (siehe www.tantra-vision.de, gleichnamiger Artikel in der Rubrik Artikel) leitet uns in der Konzeption der Seminare. Es geht weniger denn je um die intellektuelle Auseinandersetzung mit Problemen oder das Durcharbeiten traumatischer Kindheitserfahrungen in einem gesprächstherapeutischen Setting als vielmehr um das Herstellen von Zuständen der Freude im Erleben der eigenen Lebendigkeit und Leichtigkeit mit all ihren Facetten von Körperempfindungen, Gefühlen, Gedanken und inneren Bildern.

 

 

Wenn es dennoch schwer wird

Kommen TeilnehmerInnen trotz der Ausrichtung auf angenehme erweiternde Methoden in Kontakt mit alten Verletzungen und/oder Ängsten, beispielsweise nicht wert zu sein oder nicht zu genügen, verstehen wir dies als Selbstheilungsprozess und geben den dafür notwendigen Raum. Hierbei geschieht allerdings keine weit reichende tiefenpsychologisch fundierte Aufarbeitung. Vielmehr begleiten wir liebevoll und lösungsorientiert, sich in der eigenen inneren Achse und mit den eigenen Ressourcen verbunden zu stabilisieren und sich der heutigen Realität bewusst zu werden, um behutsam zum Genießen, dessen was jetzt ist, zurückzukehren zu können. Für diesen Prozess nutzen wir insbesondere körperenergetisches Wissen um Zusammenhänge von bestimmten Gefühlen, Spannungszuständen in der Muskulatur, spannungserhaltenden Atemrhythmen und Gedankenkreiseln.
Wir lehren die notwendigen körpertechnischen und körperenergetischen Maßnahmen, um in einen entspannten, gelassenen und realitätsbezogenen Zustand zurückzukehren, der ein erneutes Eintauchen in freudvolle Erweiterung ermöglicht (siehe auch www.tantra-vision.de, Artikel „Chef bzw. Chefin werden im eigenen Haus" und „Wachstum braucht Erkenntnis, konkrete Handlungsschritte, Vertrauen, Geduld und Energie" in der Rubrik Artikel).

 

 

Konzeption Energie, Bewusstsein, Lebensfreude und Lust steigernder Seminare

Sich selbst im Körper kraft- und genussvoll spüren, den Körper liebe- und lustvoll als Tempel erleben sowie selbstverständlich und ohne Scham Lust, Freude und Energie spendende Erotik neu genießen, sind Erfahrungswelten, die wir aufbauen. Tantrische Rituale sowie Lebensenergie und Bewusstsein erweiternde Übungen der tantrischen Kriya-Yoga-Lehre ermöglichen, sich jenseits von Alltagsstress, Problemen und zweifelnden Gedanken an sich selbst, einfach gut zu fühlen. Gefühle von Lebendigkeit, Weite und sich selbst als ein von Energieströmen durchflutetes pulsierendes göttliches Wesen spüren, stärken Zuversicht und den Glauben an sich selbst. So genährt wächst die Neugierde auf andere. Sie lässt uns mit offenem Herzen anderen begegnen, uns ausprobieren, austauschen und gegenseitig beschenken.
Motivierend für die Konzeption von Seminaren mit dem Ziel entspannte, freudige, genussvolle, selbstliebende und selbstwertschätzende Gefühle erlebbar werden zu lassen, war die simple, jeder/m bekannte Tatsache, dass Freude, Lust und Wohlbefinden Gefühle sind, die jeder Mensch sucht. Geht es uns gut, werden unsere Bedürfnisse nach lustvollem Erleben befriedigt, sind wir gut gelaunt, geht uns alles leichter von der Hand, wir lernen besser, sind netter zu anderen und sehen der Zukunft optimistisch entgegen.

 

Neurowissenschaftliche Forschung zur Bedeutung freud- und lustvollen Erlebens

Welche Freude nun mit den neuesten Veröffentlichungen des führenden Neurowissenschaftlers Antonio R. Damasio quasi die wissenschaftliche Bestätigung zu bekommen, dass genau dies Vorgehen der richtige Weg zu einem erfüllten Leben und zur möglichst vollkommenen Nutzung des eigenen Potenzials ist.

Damasio beschreibt in seinem Buch „Der Spinoza-Effekt - Wie Gefühle unser Leben bestimmen -" vereinfacht ausgedrückt, dass sich ein Mensch vor allem in zwei möglichen gegensätzlichen Gefühlswelten aufhält. Entweder der Welt der Freude oder der Welt der Traurigkeit, denen jeweils unterschiedliche neuronale Kartierungen im Gehirn zugrunde liegen. Wesentlich für das Verständnis, weshalb es so lebenswichtig ist, sich auszurichten auf ein freud- und lustvolles Leben ist die folgende Passage aus o.g. Veröffentlichung, die der Einfachheit halber zitiert werden soll:

„Neuronale Kartierungen mit einer bestimmten Konfiguration sind die Grundlage der geistigen Verfassung die wir Freude nennen und seiner Spielarten, fast wie eine Partitur, die in der Tonart der Lust komponiert worden ist. Andere Karten bilden das Substrat des Geisteszustandes, den wir Traurigkeit nennen, der nach Spinoza Zustände wie Angst, Furcht, Schuld und Verzweiflung einschießt. Das sind Partituren, die in der Tonart des Schmerzes komponiert worden sind.

Die Karten, die mit Freude assoziiert sind, bezeichnen Gleichgewichtszustände des Organismus. … Zustände der Freude bezeichnen eine optimale Koordination und einen reibungslosen Ablauf der Lebensvorgänge. Sie dienen nicht nur dem Überleben, sondern auch dem Überleben in Wohlbefinden. Die Zustände der Freude sind ferner geprägt von einer größeren Leichtigkeit der Handlungsfähigkeit. Freude ist mit einem Übergang des Organismus in einen Zustand größerer Vollkommenheit verbunden.

Kartierungen, die im weiteren und im engeren Sinn Traurigkeit darstellen, sind mit Zuständen von funktionalem Ungleichgewicht verbunden. Die Mühelosigkeit und Leichtigkeit der Funktionen ist eingeschränkt. Es gibt Schmerzen, Anzeichen von Krankheit oder Hinweise auf physiologische Unregelmäßigkeiten - lauter Indizien, die auf eine suboptimale Koordination der Lebensfunktionen schließen lassen. Wird nichts dagegen unternommen, kann die Situation zu Krankheit und Tod führen."(Damasio, Der Spinoza-Effekt, 2003)

 

Wissenschaftlich bestätigtes Plädoyer für ein Streben nach Zuständen der Freude

Schmerzvolle Erfahrungen verbunden mit Gefühlen der Traurigkeit kommen von alleine. Sie sind Teil der menschlichen Existenz und eines jeden Lebensweges.

Dennoch liegt es an uns, ob wir uns häufig mit schweren, leidvollen und problematischen Dingen beschäftigen und somit unseren Organismus belasten mit den inzwischen wissenschaftlich belegten üblen Folgen des Verharrens in Traurigkeit und Schmerz.

Angenehmer im Erleben, sinnvoller in Bezug auf Handlungsfähigkeit und Überleben sowie die angestrebte Transformation zu größerer Vollkommenheit ist, sich Menschen und Dingen zuzuwenden, die mehr Freude und Lust ins eigene Leben bringen.

 

Beglückende Welt erweiterter sinnlicher Wahrnehmung und Energieerfahrung

Nun denn, wir sind bereit, Energiefelder zu gestalten, in denen beglückende Öffnung, Erweiterung und Ausdehnung - Begleiterscheinungen des Erlebens von Lebensfreude - geschehen können.

Und alle, die ausprobieren wollen, was wirklich geschieht, wenn sie sich selbst und anderen leicht und lustvoll begegnen, in die Welt erweiterter sinnlicher Wahrnehmung und Energieerfahrung eintauchen, sind herzlich eingeladen, die Tantrische Vision kennen zu lernen. Es ist möglich, selbst zu erleben, wie einfach es ist, sich für Freude und Wohlbefinden zu öffnen und sich darin zu Hause zu fühlen.

 

 

Der Weg

Der Weg ist, sich seiner selbst bewusst zu werden, tiefer und langsamer zu atmen und die inneren Impulse nach Ausdruck in Bewegung und Stimme zuzulassen. Dabei lösen sich Enge und Spannungen im Körper, in den Gefühlen und Gedanken auf. Energie wird frei, um mutig und verantwortungsvoll dem nachzugehen, was wirklich wichtig ist. Und das ist alles, was dazu beiträgt, Freude, Lust und Wohlbefinden im eigenen Leben zu vermehren. Dann fließt die Lebensenergie ungestört, der Organismus funktioniert optimal, wir „erblühen", bringen unsere einzigartige Form, Farbe und Duft in die Welt und gestalten unser Leben bestmöglich und mit hoher Bewusstheit.

 

So einfach ist das? Ja, so einfach!

Es scheint aber heute notwendig zu sein, zu lernen, wie das geht, glücklich zu sein. So wie wir Autofahren lernen oder Tanzen können wir auch lernen, selbst positiv, entspannt, offen, liebe- und lustvoll zu sein, zu denken und zu handeln, das eigene Körper-, Gefühls- und Gedankengefährt, den eigenen Organismus, lieben und optimal bedienen lernen …

 

Packen wir´s an!

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